Chronik des germanischen Museums.
/Nürnberg/, den 15. Februar 1879.
Im Anschlusse an die Meldung der vorigen Nummer dieses Blattes über
Gaben mehrerer Mitglieder des bayerischen Königshauses zur Herstellung
einer großen Uhr im Augustinerhofe können wir heute die erfreuliche
Mittheilung machen, daß auch Se. kgl. Hoheit, Prinz Otto von Bayern
geruht hat, 1000 m. dem genannten Werke zuzuwenden.
Durch Herrn Friedrich Balduin Freiherrn v. Gagern auf Neuenbürg sind
wir mit der Zusage der Stiftung eines gemalten Fensters erfreut worden.
Auch für das Handelsmuseum sind neuerdings mehrere Antheilscheine
gezeichnet worden. Es haben deren übernommen die Herren: Georg Benda in
Fürth 1, J. W. Berlin in Fürth 1, Julius Federer, Consul in Stuttgart,
3, Gebrüder Grüner in Fürth 3, H. Hornschuch in Fürth 1, Johann Humbser
in Fürth 1, L. Münch in Fürth 1 und C. A. Schröder, Kaufmann, in
Nürnberg 2.
Im Pflegschaftswesen haben sich in der letzten Zeit folgende
Veränderungen zugetragen:
Eine /neue/ Pflegschaft wurde gegründet in /Eberswalde/.
Pfleger: Dr. med. H. /Gock/, Arzt der Landes-Irrenanstalt,
seit 15. Oktober v. J. In /Berlin/ wurden als fernere Pfleger
aufgestellt: /Max Gritzner/, kgl. preuß. Premierlieutenant a.
D., u. /F. Warnecke/, k. Rechnungsrath, s. 1. November v. J.
Nachstehende Pflegschaften wurden /neu besetzt/: /Apolda./
Pfleger: /Carl Hundeshagen/, Kaufmann, seit 1. Sept. v. J.
/Aurich./ Pfleger: Dr. /Herquet/, k. Staatsarchivar, seit