werthvoll, da die Handschriften von diesem Gedicht nicht zahlreich
sind, verdienen sie noch dadurch besondere Beachtung, daß sie mit der
sogenannten Ambraser Handschrift des Heldenbuches, welche bekanntlich
Kaiser Maximilian von Hanns Ried, Zolner am Eisack, in Bozen anfertigen
ließ (1502-1515), übereinstimmen, das heißt in engem Zusammenhange mit
Hanns Ried’s ganz verschollener Vorlage stehen.
(Beil. z. Augsb. Postztg. 1879, Nr. 3.)
12) Die Blätter für Münzfreunde bringen in Nr. 73 folgende
Mittheilungen über Münzfunde:
Im Sommer 1878 wurde bei Mittel-Steinach in Oberfranken ein Münzfund
gemacht, den das Königliche Münzcabinet in München erworben hat. Er
enthielt 260 Stück Denare -- meist /Würzburger/ von Otto I.
(1207-1223) und Hermann I. (1225-1254) sowie 117 Stück unbestimmbare:
Cappe, Kaisermünzen I, S. 139, Nr. 633; Taf. XVI, Fig. 258. Letztere
gehören zu der zahlreichen Familie des „Offenhäuser“ Fundes, von
der man bis jetzt nur weiß, daß sie dem östlichen Franken angehört,
in welcher man aber einen sehr interessanten Zweig der Münzen des